"Wir sind zu raschen und ernsthaften Gespräche über Änderungen bei der Arbeitszeit bereit, aber die Junktimierung muss fallen", so Metallerchefverhandler Rainer Wimmer und GPA-Chef Klar Proyer. Sie betonten einmal mehr: "Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet das Streichen von Überstundenzuschlägen." Die Folge wären "erhebliche Lohneinbußen", betonten beide. Arbeitgebervertreter Hermann Haslauer verwies nach Verhandlungsabschluss zum wiederholten Male auf die schwierige wirtschaftliche Lage und darauf, "dass der Spielraum sehr gering ist".
Die Gewerkschaft stellte den Verhandlungspartnern noch am Abend die Rute ins Fenster. Sollte die Arbeitgeberseite weiter auf die Verknüpfung von Arbeitszeitflexibilisierung und Lohnabschluss beharren, werde man sich den derzeitigen "Graubereich" in den betriebseigenen Regelungen genauer anschauen.
Handelsangestellte hoffen auf höheren Gehaltsabschluss
Am Dienstag in zwei Wochen, dem 27. Oktober, findet die nächste Verhandlungsrunde statt. Zwei Tage später starten die Gespräche über den Gehaltsabschluss für die rund 520.000 Handelsangestellten. Erstmals könnten sie einen höheren Gehaltsabschluss als die Metaller erzielen, ist von Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite zu hören. Im Gegensatz zur Metallindustrie, die von der Wirtschaftskrise hart getroffen wurde, erfreut sich der Handel eines stabilen Konsums.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.