Offiziell heißt es in München, man prüfe derzeit eine „Bereinigung“ bei diversen Hypo-Töchtern auf dem Balkan. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass die Bayern LB, die nach einem Rekordverlust von rund fünf Milliarden Euro im Jahr 2008 nur dank Staatshilfe überlebte, früher oder später bei der Hypo aussteigen wird (müssen). Bayern-LB-Chef Kemmer schloss auch für heuer Verluste nicht aus. Bei der Hypo Group, der sechstgrößten österreichischen Bank, wird es 2009 sicher rote Zahlen geben, sagte der seit Juni amtierende Vorstandschef Franz Pinkl schon im Sommer.
Zur Affäre um mögliche Untreue beim Verkauf an die Bayern LB (um 1,6 Milliarden Euro) schweigen die jetzt amtierenden Manager genauso wie die damals involvierten Personen. Einzig der Hauptverdächtige, Ex-Bayern-LB-Oberboss Werner Schmidt, erklärte der „Süddeutschen Zeitung“, dass die Vorwürfe gegen ihn „nicht haltbar“ seien.
Kronen Zeitung









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