Fr, 22. März 2019
12.10.2009 18:52

Landesrätin warnt

Immer mehr Opfer von Trickbetrügern im Burgenland

Ob per Anruf, SMS-Nachricht oder Brief – immer öfter versuchen Scheinfirmen mit vorgetäuschten Gewinnversprechungen den „Kunden“ das Geld aus der Tasche zu ziehen. „Die Zahl der Betrugsopfer steigt rasant an“, warnt die Konsumentenschutzabteilung des Landes. Knapp 100 Beschwerden werden pro Monat eingereicht.

„Herzliche Gratulation, Sie haben gewonnen!“ Mit Nachrichten wie dieser führen miese Geschäftemacher schon seit langem gutgläubige Opfer in die Irre, um ihnen  Geld herauszulocken. „Die Methoden werden jetzt immer aggressiver, Haushalte mit falschen Gewinnmeldungen regelrecht überflutet“, warnt Landesrätin Verena Dunst.

Allein in ihrer Abteilung für Konsumentenschutz in Eisenstadt melden sich jede Woche mindestens 20 Betroffene. „Die meisten Beschwerden gehen auf Unternehmen und Lotterien aus Deutschland sowie der Schweiz zurück, die sich mittels Postfach in Österreich als inländische Firma tarnen“, weiß Dunst: „Sobald von Werbefahrten und Mehrwertnummern die Rede ist oder persönliche Daten abgefragt werden, Finger davon lassen!“

Denn die Fälle, bei denen Burgenländer diesen Scheinfirmen vertrauliche Bankdaten  preisgegeben haben, häuften sich. Unrechtmäßige Behebungen von Konten der Opfer waren die Folge. Dunst: „Solche Abbuchungen können aber innerhalb von 42 Werktagen rückgängig gemacht werden. Das untermauert ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien.“

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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