Mehrmals täglich brausen die Schnellzüge auf ihrem Weg nach Wien durch Bad Sauerbrunn – vorbei am neuen Kurhotel, einem Altenwohnheim, Einfamilienhäusern und einer unbeschrankten Kreuzung. "Die Garnituren werden nicht einmal im Bahnhof eingebremst", beschwert sich ein Anrainer. "Dabei beträgt der Sicherheitsabstand von den Wartenden zur Bahnsteigkante nur 80 Zentimeter."
Forderungen blieben bisher ungehört
Seit langem pochen die Bürger, unterstützt von Ortschef Gerhard Hutter (LIBS), deshalb auf ein Tempolimit für die Züge von 60 km/h. Doch die Forderung blieb bisher ungehört. Stattdessen soll künftig eine Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke die Bevölkerung entlasten. "Wir verhandeln mit dem Land über die Errichtung. Gebaut wird aber frühestens ab Ende 2010", sagt Hutter. Und: Mit einer 2,5 Meter hohen Mauer quer durch den Ort sei es noch lange nicht getan. "Der Bahnübergang ist schlecht einsehbar. Es muss rasch ein Schranken her", so der Bürgermeister.
Land kritisiert: "Wir werden ignoriert!"
Kritik hagelt es auch am Land: "Wir werden mit unseren Anliegen ignoriert, da Bad Sauerbrunn nicht in der Hand einer Großpartei ist. Ich hoffe, dass nicht erst ein Unfall passieren muss, bevor gehandelt wird."
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung









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