Uni-Städte-Vergleich:

Linzer „Studentenbuden“ fast am günstigsten

Günstig ist relativ. Vor allem für Studierende, deren Budget meist beschränkt ist. Dennoch: Wer in Linz studiert, der wohnt – im Vergleich zu anderen Uni-Städten – vergleichsweise billig. Nur Klagenfurt hat niedrigere Preise für 40-Quadrameter-„Studentenbuden“. Dennoch: Wer das Höchsstipendium von 564 € erhält, muss 87 Prozent davon für die Wohnung reservieren – ohne Nebenkosten.

„In Uninähe haben die Preise angezogen“, weiß Edin Kustura, Vorsitzender der Hochschülerschaft in Oberösterreich, wo die Krux der Auswertung von immowelt.at ist. Denn im Vergleich wurden alle Kleinwohnungen in den Uni-Städten herangezogen und der Mittelwert errechnet. Die Mietpreis-Steigerung – siehe Grafik – zeigt aber, wo die Nachfrage am höchsten ist. Und das sind Wien und Innsbruck.

Höchststipendium reicht nicht aus für Miete
In Tirol blechen Studierende gar um 200 Euro mehr als in Linz für ihre Klein-Wohnung und damit würde hier das 564-Euro-Höchststipendium, das ohnehin die wenigsten Studierenden erhalten, nicht einmal für die Kaltmiete von 692 Euro reichen.

Mehr für Wohnen als Normal-Haushalt
Allgemein verwenden Studierende fast zwei Drittel ihres Monatsbudgets fürs Wohnen. Im Vergleich: Der Durchschnittshaushalt in Oberösterreich budgetiert etwa 27 Prozent für Miete oder Raten-Rückzahlung. Dabei sind die Kosten sehr unterschiedlich, ob man in Linz (fast 50 Prozent) oder Rohrbach (etwa 13 Prozent) lebt.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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