Bus kommt zu früh

Kinder müssen vor versperrter Schule im Freien warten

Burgenland
09.10.2009 18:32
Die Sprösslinge der Volksschule in Güssing werden sprichwörtlich im Regen stehen gelassen. Ihre Busse kommen oft schon um 7.30 Uhr an, ins Haus dürfen die Kinder aber erst eine Viertelstunde später. Die Eltern sind empört.

„Wenn unsere Kinder in der Früh mit dem Bus bei der Volksschule ankommen, stehen sie meist vor verschlossenen Türen. Und das bei jedem Wetter“, poltern die Erziehungsberechtigen.  Die besorgten Mütter und Väter haben deshalb vorgeschlagen, dass der Schulwart die Bildungsstätte 15 Minuten früher aufsperrt und die Aufsicht bis zum Unterrichtsbeginn übernimmt.

Doch die Stadtgemeinde legt sich quer: „Wir sind für den Erhalt der Schule zuständig. Um die Betreuung hat sich die Direktorin zu kümmern“, so Bürgermeister Peter Vadasz. Dazu Schulleiterin Monika Gerbavsits: „Unsere Aufsichtspflicht beginnt erst um 7.45 Uhr. Ich habe den Eltern angeboten, einen Frühdienst zu organisieren. Ein Zimmer würde bereitgestellt werden.“

Auch beim Busunternehmen wurde interveniert, um die Fahrtzeiten zu ändern. Doch die Lösung lässt auf sich warten.

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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