Feilschen um Geld

Arbeitgeber und Metaller finden in 1. Runde keine Lösung

Österreich
09.10.2009 21:33
Die erste Verhandlungsrunde der Metaller für den Lohnabschluss 2009 ist am Freitagabend ergebnislos zu Ende gegangen. Aus Verhandlungskreisen hieß es, Knackpunkt sei die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Demnach will die Arbeitgeberseite unter anderem längere Durchrechnungszeiten für die Überstundenberechnung, während die Arbeitnehmerseite dies kategorisch ablehnen soll. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 16. Oktober statt.

Meinungsverschiedenheiten gibt es auch bei der Einschätzung der Konjunkturlage 2010. Die Arbeitnehmer verweisen auf erste Anzeichen für einen Aufschwung, während die Arbeitgeberseite den massiven Einbruch bei den Auftragseingängen vorrechnet.

Der hohe Lohnabschluss des Vorjahres von 3,9 Prozent plus Einmalzahlungen gilt diesmal als vollkommen unrealistisch. Stattdessen werde heuer wohl eine 1 vor dem Komma stehen, plus Einmalzahlungen, war aus Verhandlungskreisen vor der ersten Runde zu hören gewesen. Eine Nulllohnrunde wurde auch von der Arbeitgeberseite ausgeschlossen. Außerdem könnten die Abschlusse noch stärker vom Betriebsergebnis (Ebit) des jeweiligen Arbeitgebers abhängen. Basis für die Verhandlungen ist die Inflation von September 2008 bis September 2009 von 1,5 Prozent.

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