Peinliches Hoppala

ZDF-Sprecher erklärt seinen "Fisting"-Fauxpas

Ausland
09.10.2009 10:52
Binnen weniger Stunden war die ganze Welt über den peinlichen Versprecher eines ZDF-Mitarbeiters informiert, der in einem Bericht über "Phishing" (Hackerangriff) vom "Fisting" (sexuelle Handlung) sprach. Nun erklärte Nachrichtensprecher Elmar Bartel, wie es zu dem Fauxpas kam.

Der Fehler konnte überhaupt erst passieren, weil der Bericht live gesprochen wurde. Bei der Vorbereitung auf den Beitrag kamen dem Mitarbeiter dann die Begriffe durcheinander. "Ich hatte in meinem Kopf irgendwie die Begriffe 'Philister' oder 'Sophisticated' mit 'Phishing' in Verbindung gebracht. Die klangliche Nähe hat mir da wohl einen Streich gespielt. Auch beim Einlesen war es mir nicht aufgefallen", erklärt Bartel auf der Website des ZDF.

"Auch Konzerne Opfer sogenannter Fisting-Attacken"
Das Missgeschick geschah in der Mittagsausgabe am Mittwoch. Im Beitrag ging es um Internet-Verbrecher, die Kennwörter von verschiedenen E-Mail-Konten ausspionierten. Gleich zu Beginn sagt der Sprecher: „Auch die Konzerne Yahoo und Google sind Opfer sogenannter Fisting-Attacken geworden.“ Das Video zum TV-Hoppala startest du mit einem Klick auf das Bild.

Gemeint war natürlich der Begriff „Phishing“, der einen Hackerangriff beschreibt, bei dem Kunden auf eine gefälschte Seite gelockt werden und dort Kundendaten und streng geheime Zugänge eingeben.

Infos zu den Phishing-Attacken findest du in der Infobox!

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