Fabrik muss sparen

Miederwaren-Werk in Matrei muss 35 Frauen entlassen

Kärnten
03.10.2009 15:57
Eine Hiobsbotschaft für Matrei: „Miederwaren Anita“ stellt die Bademoden-Produktion in Osttirol ein, weil der Konzern in China billiger produzieren kann. Etwa 35 von 132 Näherinnen sollen entlassen werden. Nun soll ein Sozialplan für die Frauen in der ohnedies wirtschaftlich schwachen Region ausgearbeitet werden.

„Wo sollen wir jemals wieder einen Job finden?“, fragen sich die Osttiroler Näherinnen, die mit der Hiobsbotschaft völlig überrascht wurden. „Miederwaren Anita“ will bis Jahresende etwa 35 Mitarbeiterinnen freisetzen, eine genaue Zahl steht noch nicht fest. In der Fabrik in Matrei arbeiten derzeit 132 Beschäftigte, 91 Prozent davon sind Frauen. Der Stellenabbau trifft auch einige Alleinerzieherinnen, die ohnehin finanziell zu kämpfen haben.

Grundsätzlich soll der Standort Matrei jedoch erhalten bleiben. Der 1886 gegründete bayrische Konzern, der in 14 Ländern der Welt gut 1.200 Mitarbeiter hat und einen Jahresumsatz von 80 Millionen Euro schreibt, erzeugt neben Bademoden und Dessous auch Prothesen für Brustoperierte.

Symbolbild

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