Di, 21. August 2018

Betreuer bedroht

06.02.2018 16:26

Polizei schoss auf bewaffneten Asylwerber

Ein jugendlicher Flüchtling (17) hat in Salzburg andere Heimbewohner und Betreuer mit einem Messer bedroht. Danach rammte er sich die Klinge selbst in den Bauch, ging mit der Waffe auf die alarmierte Polizei los. Ein Schuss aus der Dienstwaffe verfehlte den Asylwerber, danach ließ er das Messer fallen und landete im Spital.

Wilde Szenen spielten sich am Montagabend in einem Wohnheim für junge Asylwerber in St. Johann im Pongau ab: Ein Jugendlicher aus Afghanistan (17) bedrohte erst andere Mitbewohner und Betreuer mit einem Messer. Als die alarmierte Polizei vor Ort war, hatte sich der Afghane selbst mit der Klinge mehrfach in den Bauch gestochen.

Schuss in Richtung Oberschenkel
Mit der Waffe in der Hand ging er trotz eines Pfefferspray-Einsatzes unbeirrt auf die Beamten zu, ein Polizist gab einen Schuss in Richtung Oberschenkel aus der Dienstpistole ab. Daraufhin ließ der Afghane, der nicht getroffen wurde, das Messer fallen und sackte zusammen. Nach der Ersten Hilfe vor Ort wurde der Teenager in ein Spital gebracht. Die Spurensicherung nahm in der Folge das Zimmer des Afghanen unter die Lupe. Auch das Messer wurde sichergestellt.

Der 17-Jährige hatte im Juli 2017 einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt. Sein Asylverfahren ist noch offen. Er war offenbar bevor er nach St. Johann in die Grundversorgung kam rund einen Monat lang in Traiskirchen untergebracht.

Matthias Lassnig, Christoph Budin und Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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