Kaum "Nachwuchs"

Die Steirer verlieren ihre Pfarrer

Steiermark
23.09.2009 09:05
Nur noch rund 300 Priester leiten derzeit eine Pfarre in der Steiermark. Die Situation wird sich in den nächsten Jahren verschärfen: Die starken "Priesterjahrgänge", die in den 50er-Jahren geweiht wurden, kommen ins Pensionsalter. "Es wird aber keine Pfarre geschlossen", beruhigt die Diözese Graz-Seckau.

"Die Infrastruktur, also Pfarrgemeinderat, Pfarrhof usw., bleibt erhalten", verspricht Diözesansprecher Georg Plank. Trotz immer weniger Pfarrer soll das Seelsorgenetz aufrecht bleiben. Dazu wird die Gründung neuer Pfarrverbände (Zusammenlegung von Pfarren) notwendig sein.

Pfarrer tagen in Seggau
Davon lässt sich die Kirche aber nicht entmutigen. Diese Woche tagt ein Großteil der steirischen Pfarrer im südsteirischen Seggau. "Die Pfarrerwoche ist eine steirische Besonderheit seit 52 Jahren", weiß Plank.

Motto "Auf Christus schauen"
Das heurige Motto "Auf Christus schauen" galt schon beim Papstbesuch 2007. Es wird gleichzeitig das Dachmotto der Diözese für die kommenden Jahre sein und die kirchlichen Schwerpunkte festlegen. "Wenn wir mehr auf Christus schauen, wäre das der Schlüssel für die Lösung vieler Probleme", spricht Plank auf Finanzkrise und Klimawandel an. Alleine: Diese Botschaft wird auch künftig ausreichend Transporteure benötigen...

von Jakob Traby, "Steirerkrone"

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