So, 22. Juli 2018

Gefahr zu Schulstart

07.01.2018 08:09

Die nächste Grippewelle rollt auf Österreich zu

Ab Mitte Jänner steht Österreich eine Grippewelle bevor. Mediziner warnen, dass vor allem Viren des Typs Influenza B im Vormarsch sind. Besonders der Schulstart nach den Winterferien am kommenden Montag könnte eine Epidemie zusätzlich begünstigen. krone.at hat für Sie die besten Tipps gesammelt, wie Sie erkältungsfrei durch den Winter kommen.

Winterzeit ist Grippezeit: Besonders in den nächsten Tagen sollte man sich trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen warm anziehen. Die Virologin Monika Redlberger-Fritz von der Medizin-Uni Wien warnt vor einer bevorstehenden Grippewelle.

Dass Schul- und Kindergartenkinder ab Montag wieder in ihren Klassen und Gruppen aufeinandertreffen, wird die Ansteckungsgefahr zusätzlich erhöhen. "Wenn die Weihnachtsferien vorbei sind, dann wird wahrscheinlich auch die Grippewelle voll einsetzen", so die Medizinerin auf Ö1.

In zwei Drittel der Fälle ist das Virus Influenza B verantwortlich. Gegen dieses wirkt nur der Vierfach-, aber nicht der Dreifachimpfstoff. Redlberger-Fritz empfiehlt auch jetzt noch eine Impfung – der Schutz setzt nach sieben bis zehn Tagen ein. Damit wäre man bis zum Start der Grippewelle, der Mitte Jänner prognostiziert ist, bestens geschützt.

Für jene, die der Grippewelle ohne Medizin vorbeugen möchten, hat krone.at Tipps, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Es reichen bereits kleine Änderungen in den (Ernährungs-)Gewohnheiten, um die Grippegefahr einzuschränken.

Gesunde Ernährung
Vitalstoffreiche Nahrung sorgt für ein intaktes Immunsystem des Körpers. Gemüse, Obst, Kräuter und Sprossen beinhalten zusätzlich wertvolle Antioxidantien, die sich positiv auf die Abwehrkräfte auswirken. 
Probiotische Nahrungsmittel sorgen außerdem für eine ausgeglichene Darmflora. Diese gewährleistet, dass schädliche Mikroorganismen abgetötet werden können, bevor sie in den Blutkreislauf gelangen.

Ausreichend trinken
Die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit versorgt die Schleimhäute mit Feuchtigkeit und gewährleistet so einen Schutz vor Keimen. Besonders empfehlenswert ist der Klassiker Tee: Der Dampf des Heißgetränks löst zusätzlich Nasensekret und spült Viren somit schneller aus dem Körper – ein doppelter Nutzen!

Regelmäßig Lüften
Trockene Heizungsluft ist schlecht für unsere Schleimhäute. Stoßlüften verschafft einfache Abhilfe – man sollte nur darauf achten, dass man sich nicht im Luftzug befindet. Bei besonders niedriger Luftfeuchtigkeit ist ein Luftbefeuchter zu empfehlen.

Hände waschen
Die meisten Krankheiten werden über die Hände übertragen: Auf Haltegriffen in den Öffis oder Türklinken können beispielsweise Viren lauern – berührt man infizierte Flächen und fasst sich danach ins Gesicht, können Erreger über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Wer sich regelmäßig die Hände mit Seife wäscht und danach mit einem sauberen Hand- oder Papiertuch trocknet, kann diese Gefahr minimieren.

Saunabesuche
Der regelmäßige Besuch der Sauna kann den Körper abhärten und die Immunabwehr stärken. Wenn man sich allerdings schon mit einer Erkältung angesteckt hat, kann sich die Sauna negativ auswirken.

Wechselduschen und Fußbäder
Sich abwechselnd mit warmem und mit kaltem Wasser abzuduschen, stärkt das Immunsystem. Abgeschlossen wird die Wechseldusche mit einem kalten Guss. Kurz vor der Bettruhe sollte man allerdings darauf verzichten, weil dadurch die Durchblutung angeregt wird und das einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen kann. Fußbäder sind besonders effektiv, wenn man die Temperatur des Wassers langsam steigert. Auch hier gilt: Wer einen empfindlichen Schlaf hat, sollte kein Fußbad kurz vor dem Schlafengehen vornehmen.

Ausreichend Schlaf
Statistiken belegen, dass Schlafmangel das Risiko einer Erkältung erhöht. Ausreichend Bettruhe ist daher schon optimal, bevor man sich angesteckt hat. Auch ein Nickerchen untertags kann man ohne schlechtes Gewissen einlegen.

Bewegung an der frischen Luft
Besonders wenn die Sonne scheint, sollte man die Gelegenheit für einen Spaziergang nützen, um eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung zu gewährleisten. Dieses stärkt nicht nur die Körperabwehr, sondern sorgt gleichzeitig für gesunde Knochen.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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