Umfrage in Lokalen

Nachtschwärmer wollen bessere Verbindungen

Wien
13.03.2009 18:38
"I wort auf an Bus, oba er kummt net, kummt net" - diese Liedzeilen mögen schon manchem Nachtschwärmer durch den Kopf gegangen sein, wenn er versuchte, zu später Stunde öffentlich nach Hause zu fahren. Denn die Intervalle der einzelnen Linien sind zu lang und der Weg zur nächsten Haltestelle kaum beschildert, wie eine Umfrage in den Gürtel-Lokalen zeigt.

Ein weiteres Problem, das vor allem Frauen betrifft, ist die Angst, wenn sie das Nachtbussystem benutzen. "Ich wohne in der Äußeren Mariahilfer Straße. Auf dem Weg zur Haltestelle bleiben Autos stehen, weil sie glauben, ich wäre eine Prostituierte", erzählt die 18-jährige Studentin Nora Valeko beim Lokalaugenschein.

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Unübersichtliche Buspläne
Kritik kommt von den dortigen Nachtschwärmern auch darüber, dass die Fahrpläne zu groß und unhandlich seien. "Die Beschilderung der Busse muss deutlicher werden, damit die Jugendlichen auf kürzestem Weg nach Hause kommen", erklärt Sebastian Kurz, Obmann der Jungen ÖVP, solidarisch. Wie die Passanten tritt er zudem für kürzere Intervalle ein. 

Die Wiener Linien wollen davon jedoch nichts wissen. "Aus Kostengründen ist die Flotte begrenzt", sagt Sprecher Michael Zentner

Von Eva Schweighofer, Kronen Zeitung

Symbolfoto

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