Arbeitslose Bluffer

Handel mit gefälschten Waren - tausende Opfer

Wien
12.02.2009 12:13
Sie waren kreativ, fleißig, hatten den Riecher fürs Geschäft, leider aber in einer verbotenen Branche - zwei Arbeitslose aus Wien kauften in Asiamärkten gefälschten Billigramsch und verscherbelten ihn im Internet als Originalware. Ebenso wie ein Oberösterreicher, der illegal verbotene Potenzpillen verkaufte.

Wo Armani drauf steht, ist eben nicht immer Armani drinnen. 6102 Kunden aus Österreich, Deutschland, Italien, Spanien und so weiter fielen auf die Geschäfte des arbeitslosen Betrüger-Duos herein und bestellten im Internet die (gefälschten) Waren. Innerhalb von drei Jahren machten sie Michael M. (29) und seinem Kollegen Patrick F. (32) vermögend. Nun kam Ermittler Thomas Pasch den Arbeitslosen auf die Schliche und deckte den Plagiats-Handel auf.

In Passau wiederum wurde ein Oberösterreicher verhaftet, der ebenso via Internet erektionsfördernde Kapseln illegal vertrieben hat. Mit den gesundheitsgefährdenden Pillen erzielte der 56-Jährige einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro.

Von Michael Pommer, Kronen Zeitung

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