Die 45-jährige Schauspielerin hatte sich am Dienstagnachmittag gleich nach ihrer Ankunft im Hotel eingeschnappt in ihr Zimmer verzogen. "Die Fotografen waren ihr offenbar zu viel", meinte Lugner. Kein Wunder: Als Sheridan samt PR-Lady und Managerin vor dem Grand Hotel aus der Limousine stieg, wurde sie von den wartenden Journalisten bedrängt, ihr wurden Mikrofone quasi ins Gesicht gedrückt. Sheridan flüchtete gar zu ihrem Bodyguard und verweigerte jedes Interview. Nur ein paar Autogramme schrieb sie, dann verschwand sie in ihrer Suite.
Die drei Damen wohnen in drei Suiten des Grand Hotels, das vom Baumeister zur Hälfte im Voraus bezahlt werden musste. "Sie haben gesagt, das ist ihre neue Geschäftspolitik bei Opernballgästen", meinte der Baumeister.
Lugner wartet einsam im Foyer
"Sie ist total angefressen aufs Zimmer gestürmt. Sie sagt, sie will heute nichts mehr machen", ärgerte sich Lugner. Kampflos aufgeben wollte er aber nicht: Noch am späten Abend harrte er einsam im Foyer des Hotels aus und wartete, ob es sich sein Gast nicht doch anders überlegt. "Vielleicht kommt sie ja noch." Kam sie aber nicht. "Das ist immer dasselbe", schimpfte Lugner. Zuerst kommen die Manager mit Plänen und dann heißt es "I want to relax".
Nur vertraglich fixierte Termine
Trotz der langen To-Do-Liste, die dem Society-Löwen im Vorfeld übermittelt worden war, will Sheridan mit dem Baumeister weder eine Sachertorte essen noch mit ihm ins Sisi-Museum oder gar in die Spanische Hofreitschule gehen. "Kann man auch nichts machen", sagte Lugner. Nur die offiziellen – und vertraglich fixierten – Programmpunkte wird Sheridan wahrnehmen. Wie heute um 13 Uhr die Pressekonferenz in der Lugner City und die Autogrammstunde im Anschluss. Und die Präsentation ihres Kleides am Donnerstag wenige Stunden vor dem Ball. Und ja: "Auf den Ball geht sie auch", so der Baumeister.
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