So, 19. August 2018

Pleitewelle

01.02.2009 18:10

Drei weitere US-Banken in die Pleite gerutscht

In den USA sind drei weitere Regionalbanken von der Finanzkrise in die Pleite gerissen worden. Die Suburban Federal Savings Bank aus Maryland und die Ocala National Bank aus Florida seien geschlossen worden, teilte der Einlagensicherungsfonds FDIC am Samstag mit. Tags zuvor hatte bereits die Magnet Bank aus Utah Konkurs angemeldet.

Für die Suburban Federal Savings Bank (Bild) in Crofton (Maryland) und die Ocala National Bank in Ocala (Florida) fand die FDIC wie in den meisten bisherigen Fällen jeweils eine andere Bank als Käufer. Für die ebenfalls gescheiterte Magnet Bank in Salt Lake City (Utah) mit einer Bilanzsumme von knapp 293 Millionen Dollar habe sich dagegen kein Käufer gefunden.

Die drei Banken hatten insgesamt eine Bilanzsumme von rund 880 Millionen Dollar (687 Millionen Euro) und Kundengelder von rund 800 Millionen Dollar. Diese seien grundsätzlich abgesichert, teilte die staatliche Einlagensicherung am späten Freitagabend (Ortszeit) mit. Mit der Auszahlung der Gelder will man bereits am Montag beginnen.

Der bisher größte Banken-Zusammenbruch der US-Geschichte war Ende September vergangenen Jahres die Pleite der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Im Jahr 2008 gab es insgesamt 25 Zusammenbrüche von Geschäftsbanken, im Jahr 2007 hatte es lediglich drei Pleiten von US-Banken gegeben, in den beiden Jahren zuvor gar keine.

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