Es war ein gut gemeinter Sanierungsversuch, dessen Umsetzung leider zu wünschen übrig ließ. Denn anstatt die Besucher mit einem frisch asphaltierten Gehweg samt Grünstreifen zu erfreuen, ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Hinterbliebenen ärgern sich, dass jetzt der Zutritt zu 122 Ruhestätten nicht möglich ist: "Wer zu den Gräbern will, muss durch zentimeterhohen Matsch waten." Unterstützung erhalten sie von der FP.
"Wir arbeiten laufend an dem Zugang, aber der Boden ist weich. Bis zum Frühjahr wird der Rasen jedoch fertig sein", sagt DI Erhard Rauch, Geschäftsführer der Friedhöfe Wien. Gleichzeitig verspricht er, dass bis Freitag Bretter über die Erdfläche gelegt werden. Außerdem soll die Absperrung verschwinden.
Von Eva Schweighofer
Symbolfoto
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