Bei der vom Psychologen Benedict Jones und seine Kollegen gemachten Untersuchung mussten 97 Frauen im Alter zwischen 40 und 64 Jahren vor und nach der Menopause bei Gesichterpaaren auf Fotos beurteilen, ob sie die - mittels eines Computerprogrammes generierte - femininere (rechts) oder die maskulinere (links im Bild) Variante attraktiver fanden. Üblicherweise schneiden hier feminine Frauenbilder schlechter ab, da sie von den Betrachterinnen als Konkurrenz empfunden werden.
Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass Frauen mit dem Einsetzen der Wechseljahre und dem damit verbundenen Ende der eigenen Fruchtbarkeit eine größere Vorliebe für feminine Gesichtszüge erkennen lassen. Für Jones ein Hinweis darauf, dass Aussehen und Schönheit nicht mehr als Konkurrenz empfunden wird.
Wie die Studie zeigte, neigten zwar alle Frauen eher zu den weiblicheren Gesichtszügen, doch war diese Vorliebe bei Frauen nach den Wechseljahren weitaus deutlicher ausgeprägt. „Wir haben herausgefunden, dass Frauen nach der Menopause weniger dazu neigen, attraktive Frauen negativ zu bewerten. Sie sehen sie nicht länger als Konkurrenz bei der Partnerwahl und der Gründung einer Familie“, so Jones.
Foto: University of Aberdeen/Benedict Jones
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