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28.06.2017 - 11:07
Foto: Martin A. Jöchl

Iraker vergewaltigt Frau und filmt mit: Haftstrafe

16.03.2017, 10:10

Ein schockierender Fall ist jetzt in Graz vor Gericht verhandelt worden. Auf der Anklagebank saß ein 24 Jahre alter Iraker, der eine neue Bekanntschaft brutal vergewaltigt hatte, als sich die Frau von ihm lossagen wollte, und die schreckliche Tat auch noch mitfilmte. Als das 27 Jahre alte Opfer Anzeige gegen ihn erstattete, wurde die junge Frau von ihrem Peiniger und einer Verwandten des Verdächtigen wüst bedroht. Der 24- Jährige wurde zu vier Jahren Haft, seine Verwandte zu zwölf Monaten bedingt verurteilt.

Der Prozess fand großteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, berichtete die "Kleine Zeitung" am Donnerstag. Die 27- Jährige hatte sich frisch von ihrem Ehemann getrennt und in dem 24 Jahre alten Iraker ihre neue Liebe gefunden. Doch bald darauf soll er ihr sein wahres Gesicht gezeigt haben: Die Staatsanwaltschaft sprach von "aggressiven Tendenzen" des jungen Mannes, der laut dem Blatt damit geprahlt haben soll, "im Irak ein kampferprobter Soldat gewesen zu sein".

Die 27- Jährige distanzierte sich daraufhin von dem 24- Jährigen, nicht zuletzt deshalb, weil sie bereits in der Vergangenheit "schlechte Erfahrungen mit Soldaten gemacht hatte". Der junge Iraker wollte das laut Anklage aber nicht hinnehmen und soll daraufhin die schockierende Tat begangen haben. Überdies soll er die Vergewaltigung auf Film gebannt haben.

Blutrache geschworen

Als das Opfer die Tat bei der Polizei anzeigen wollte, drohte er der jungen Frau, das zuvor gefertigte Videomaterial der Mutter der 27- Jährigen zukommen zu lassen. Unterstützt bei seinen Drohungen wurde der Beschuldigte von einer Verwandten, die der 27- Jährigen Blutrache schwor, sollte sie die Anzeige nicht zurückziehen.

Die beiden landeten schließlich auf der Grazer Anklagebank. Der Iraker wurde wegen Vergewaltigung, gefährlicher Drohung, schwerer Nötigung und Körperverletzung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, die Mitangeklagte erhielt eine bedingte Haftstrafe von einem Jahr.

Redaktion
krone.at
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