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10.12.2016 - 02:28
Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Betrunkener (32) rettet sich aus sinkendem Auto

21.11.2016, 07:02

Im 1,2- Promille- Rausch hat sich ein 32 Jahre alter Ungar in Oberösterreich gerade noch rechtzeitig vor dem Ertrinken retten können. Er hatte in einer Kurve in Sattledt die Herrschaft über den Pkw verloren und landete, nachdem er Bäume gerammt hatte, in einem Fischteich. Dort versank der Wagen binnen kürzester Zeit, der in Ried/Traunkreis lebende Unfalllenker konnte sich unverletzt befreien.

"Wir waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, zuerst war auch nicht klar, ob noch Menschen im Auto sind", sagt Gerald Lindinger, Kommandant der Feuerwehr Sattledt. Bei ihrem Eintreffen sahen die Feuerwehrleute den Unfalllenker, der glücklicherweise unverletzt geblieben war. "Er war zwar völlig durchnässt und ihm war kalt, doch er wollte sich zum Aufwärmen nicht in unser Auto setzen." Der Ungar, der kaum Deutsch sprach, wurde daher mit Decken versorgt. Polizisten nahmen ihn zur Inspektion mit, wo der Alkotest 1,2 Promille ergab.

"Taucher haben wir noch nie benötigt"

"Wir haben eine Straßensperre errichtet und ein Öleinsatzfahrzeug nachnominiert - für den Fall, dass Betriebsmittel aus dem Pkw auslaufen", sagt Lindinger. Zur Bergung des Autowracks mussten Einsatztaucher aus Marchtrenk zu Hilfe gerufen werden. Für die Sattledter Kameraden ein Novum: "Ich bin seit 20 Jahren bei der Feuerwehr, aber Taucher haben wir in der ganzen Zeit noch nie benötigt", erklärt Lindinger.

Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Auch für Andreas Müller, Chef des Taucherstützpunktes, kommen Einsätze in Fischteichen nur ganz selten vor. "So etwas gibt es höchstens alle vier bis fünf Jahre einmal. Daher war dieser Einsatz auch für uns etwas Besonderes", erklärt er.

Taucher: "Wir waren im Blindflug unterwegs"

Die Bergung des Fahrzeugs hatte allerdings seine Tücken, denn die Sicht war im trüben Wasser äußerst schlecht. "Wir waren sozusagen im Blindflug unterwegs und haben uns vorangetastet. Auch der Einsatz von Lampen hat in dem Fall nicht viel geholfen", so Müller. Das Wrack wurde schließlich aber doch gefunden, mit Winden zum Ufer gezogen und mithilfe eines Kranfahrzeugs aus dem Teich gehoben.

21.11.2016, 07:02
Jürgen Pachner, Kronen Zeitung/red
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