Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammensetzung dem verwitterten, basaltischen Erdreich vulkanischen Ursprungs auf den pazifischen Inseln von Hawaii sehr ähnlich sei. "Unser Team ist sehr ermutigt von diesen ersten Ergebnissen", sagte NASA-Wissenschaftler David Blake.
Zuvor sei die Zusammensetzung des Erdreichs auf dem Mars immer wieder heiß diskutiert worden. Mit der erstmals auf dem Mars durchgeführten Röntgen-Untersuchungsmethode von "Curiosity" könne nun neues Licht in diese Diskussionen gebracht werden. Anders als bei den sehr alten Steinen, in denen "Curiosity" vor Kurzem Spuren von einst fließendem Wasser gefunden hatte (Bericht in der Infobox), könne das neu untersuchte Material eher Auskunft über jüngere Entwicklungen auf dem Roten Planeten geben.
Anfang August auf dem Mars gelandet
"Curiosity" war nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All am 6. August auf dem Mars gelandet. Der 900 Kilogramm schwere, autogroße Erkundungsroboter, der seither die Forscher begeistert, weil er ohne größere Probleme arbeitet, soll im Rahmen der 1,9 Milliarden Euro teuren Mission nach Hinweisen suchen, ob es auf dem Mars einmal Wasser - die Grundlage für Leben, wie wir es kennen - gab. Dabei kann der Rover auf eine komplexe, chemische Labortechnik sowie einen ausgeklügelten Robotergreifarm und einen Bohrer zurückgreifen.
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