Einer 72- jährigen Pensionistin in Pitea, einer Ortschaft im Norden des Landes, war das Geldstück in ihrer Börse aufgefallen, weil es "mehr glänzte als die anderen". Eine weitere Pensionistin meldete sich dann am Donnerstag bei "Expressen". Die Frau gab an, eine gefälschte Münze in Stockholm am schwedischen Nationalfeiertag (6. Juni) beim Kauf einer Mineralwasserflasche als Retourgeld erhalten zu haben.
Bei der Schwedischen Reichsbank, bei der Polizei und bei Münzexperten ist nun Rätseln angesagt. Münzfälschungen gelten als äußerst selten, weil sie sehr aufwendig und bei geringen Nennwerten nicht rentabel sind. Da die erste gefälschte Münze in Nordschweden gefunden wurde, dürfte die Fälschung zumindest in einer gewissen Auflage in Umlauf gebracht worden sein.
Carl Gustaf war vergangenes Jahr in ein schiefes Licht geraten, nachdem er den kolportierten Besuch in einem einschlägigen Nachtclub in der Öffentlichkeit auf ungeschickte und wenig glaubhafte Art dementierte. Diversen Boulevardberichten zufolge hatte Königin Silvia damals die Scheidung erwogen.