Schütze verhaftet
Frankreich: Zöllner bei Razzia in Toulon getötet
Ausland
23.11.2015 16:40
Bei einer Razzia in der südfranzösischen Stadt Toulon ist Berichten zufolge ein Zöllner getötet worden. Ein weiterer Zöllner und ein Polizist wurden verletzt, wie das Finanzministerium mitteilte. Der Schütze habe mit einem Sturmgewehr auf die Beamten gefeuert, als diese Montagfrüh sein Haus wegen des Verdachts auf Waffenschmuggel durchsuchen wollten, berichteten französische Medien.
Der 33 Jahre alte Schütze habe eine kugelsichere Weste getragen und mit einem amerikanischen Sturmgewehr des Typs M-16 geschossen, berichtete der Radiosender France Bleu unter Berufung auf Staatsanwalt Xavier Tarabeux.
Beamte konnten den Schützen festnehmen, ein weiterer Verdächtiger konnte jedoch fliehen. "Bisher besteht kein Zusammenhang mit einem terroristischen Hintergrund", sagte Tarabeux demnach. Der Festgenommene sei den Behörden wegen Drogendelikten und Beamtenbeleidigung bekannt.
Innenminister Bernard Cazeneuve drückte sein Bedauern über den Tod des Zollbeamten aus. Den Waffenschmuggel auszurotten sei eine Priorität der Behörden, schrieb er auf Twitter.
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