Mi, 24. Jänner 2018

Großbaustelle

12.01.2018 22:12

"Blech-60er" gilt ab Dienstag auf der Voestbrücke


Los geht’s! In der Nacht auf kommenden Dienstag fällt der Startschuss für die erste Linzer Brückenbaustelle 2018. Nach sechsjähriger Planung beginnt die Asfinag mit dem Ausbau der Voest-Brücke. Das wichtigste dabei: Zu lästigen Sperren auf dem ohnehin stauanfälligen Donau-Übergang soll es tagsüber nicht kommen.

Für Pendler beginnt ab Dienstag früh eine neue Zeitrechnung. Denn dort, wo täglich knapp 100.000 Fahrzeuge über den Asphalt brettern, entsteht eine Großbaustelle. Und gerade in den ersten Tagen und Wochen sollten die Lenker für ihre Fahrten wohl etwas mehr Zeit einplanen.

Bis 2020 wird gebaut
Für mehr Sicherheit und weniger Stau werden bis 2020 zwei Bypässe neben der Voestbrücke realisiert. Die Arbeiten dafür beginnen im Mittelstreifenbereich auf Urfahraner Seite. Dabei werden zu Anfang die Leitschienen und die Beleuchtung entfernt, dafür Leitbaken am Rand installiert. Dasselbe passiert eine Woche später dann auch auf Linzer Seite. Die Asfinag garantiert, dass immer wie gewohnt zwei - wenn auch verengte - Fahrstreifen zur Verfügung stehen werden. "Auf rund 2,5 Kilometern Streckenlänge mit einem ,Blech-60er‘ versehen", be-merkt Projektleiter Josef Reischl. So werden nämlich die Tafeln für die 60 km/h-Beschränkung im Baustellen-Jargon genannt.

Section Control ab Sommer
Gruppenleiter Martin Pöcheim erklärt: "Damit der Verkehr flüssig läuft, planen wir im Baustellenbereich ab Sommer eine Section Control." Läuft alles nach Plan, werden ab Ende Februar in Urfahr alle vier Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Freistadt laufen - die gegenüberliegende Fahrbahn ist Baufeld. Im zweiten Halbjahr dann genau umgekehrt. Ab Sommer wird die Auffahrt von der Freistädter Straße kommend in Richtung Freistadt für ein halbes Jahr gesperrt - sonst kommt es zu Fahrstreifensperren höchstens in der Nacht.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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