Mo, 20. November 2017

Video zeigt:

09.11.2017 03:22

Texas-Mörder schoss Opfern gezielt in den Kopf

Devin Kelly, der am Sonntag in einer Kirche in Texas mit einem Sturmgewehr ein Blutbad angerichtet hat, dürfte seine Opfer gezielt mit Kopfschüssen getötet haben. Dies lassen Kameraaufzeichnungen der Kirche vermuten.

Die Videokameras waren eigentlich in der Kirche in Sutherland Springs installiert worden, um den Gottesdienst online übertragen zu können. Doch wie die "New York Times" unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Vertreter der Strafverfolgungsbehörden berichtete, brachten die Bilder der Kamera nun grausame Details der Bluttat zu Tage: So dürfte Kelley seinen Opfern gezielt in den Kopf geschossen haben.

US-Vizepräsident besuchte Tatort
Am Mittwoch besuchte US-Vizepräsident Mike Pence den Ort des Geschehens. Pence sprach mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer. Später wollte er mit der trauernden Gemeinde an einem Abendgebet im Football-Stadion einer Schule teilnehmen. Vor dem Stadion bildeten sich wegen der Sicherheitskontrollen lange Schlangen.

Acht Kinder starben bei Massaker
Indes machten die Behörden Angaben zur Identät der Opfer. Demnach starben sieben Kinder am Ort des Angriffs, ein weiteres, die siebenjährige Emily Garcia, erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Der 26-jährige Devin Kelley hatte am Sonntag auf die Kirchgänger in Sutherland Springs geschossen. Er tötete 25 Gottesdienstbesucher sowie das ungeborene Kind einer Schwangeren, das die Behörden als 26. Todesopfer auflisteten. 20 weitere Menschen wurden verletzt. Der Schütze erschoss sich nach Angaben der Polizei später selbst, nachdem er von zwei Männern angeschossen und mit einem Auto verfolgt worden war.

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