Do, 23. November 2017

Kritik an Islam

08.10.2016 08:12

Ordensschwester: „Europa hat Wölfe reingelassen“

Die syrisch-orthodoxe Klosterschwester Hatune Dogan kümmert sich seit Jahrzehnten um Bedürftige auf der ganzen Welt und scheut sich auch nicht, öffentlich aufzutreten und auf das Schicksal dieser Menschen hinzuweisen. In deutschen Medien wurde die Schwester deshalb schon als "moderne Mutter Teresa" bezeichnet. Jetzt erhebt sie schwere Vorwürfe gegen die europäische Flüchtlingspolitik und den Islam: "Europa hat die Wölfe hereingelassen, die Schafe sind noch draußen. Ich glaube nicht, dass jemand, der den Koran lebt, für uns normal sein kann."

Mit den Wölfen meint die 46-jährige Ordensschwester muslimische Flüchtlinge, die nun in Europa leben und trotz Wertekursen und Integrationsversuchen weiterhin nach den Versen des Korans leben. Als "Schafe" bezeichnet Dogan, die sich seit 26 Jahren um die Ärmsten der Armen in der Türkei, in Syrien, Indien, Ägypten, im Libanon oder im Irak kümmert, die verfolgten christlichen und jesidischen Minderheiten in den muslimisch dominierten Ländern - "Mütter, die Kinder und die Waisen, denn die haben nicht genug Geld, um sich die Flucht zu erkaufen".

Bei einem Vortrag in Deutschland kritisierte Schwester Hatune besonders das Frauenbild in den vom Islam geprägten Ländern: "Frauen haben dort keinen Wert. Sie sind nur da für die Lust des Mannes, und das erst recht, wenn sie Ungläubige sind." Seit Jahrhunderten würden an Frauen Gräueltaten im Namen Allahs begangen werden, zitiert "Baden Online" die Schwester, die von zerschnittenen Gesichtern oder von Wunden an Schamlippen und Brüsten erzählt.

"Wer den Koran lebt, kann für uns nicht normal sein"
Nicht nur deswegen lassen sich Islam und Demokratie für Schwester Hatune nicht vereinbaren: "Ich glaube nicht, dass jemand, der den Koran wirklich lebt, normal sein kann für uns", sagte sie. "Das ist unmöglich. Allein in 79 Versen wird zum Töten von Ungläubigen aufgerufen. Wenn Sie so etwas lesen, können Sie nicht neutral sein." Deswegen müsse Europa bei den Flüchtlingen "genauer hinsehen."

Als Christin verfolgt zu werden, musste die Ordensschwester am eigenen Leib erfahren: 1970 in einem kleinen christlichen Dorf in der Osttürkei geboren, flüchtete Hatune Dogan im Alter von 15 Jahren mit ihren Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Zuvor waren Demütigung, Folter und Unterdrückung an der Tagesordnung gewesen. Die Ursache von Vertreibung und Gewalt sieht sie ganz klar "in den Quellen des Islams": "206 Verse des Koran sind gegen Andersgläubige gerichtet."

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