Di, 21. November 2017

Wilderer zu Freund:

17.09.2013 17:40

„Hund is scho tot und mich kriegen s‘ auch nicht!“

Sie waren Freunde und Jagdkameraden. Doch am Dienstag war Herbert H. (Bild) nur hilfloser Zuhörer, als ihn Alois Huber um 7 Uhr in der Früh anrief, um sich zu verabschieden - und um zu gestehen. Huber, 55-jähriger Transportunternehmer und offenbar Wilderer, lief in Annaberg in Niederösterreich Amok und tötete insgesamt vier Menschen.

"I bin's, da Alois, und ich will mich jetzt von dir verabschieden. I bin daham. Das ganze Haus is von Polizisten umzingelt, a Hubschrauber is do, und jetzt wolln s' mich holen", so begann Alois Huber seine Telefonbeichte.

Alle aktuellen Infos zum Amoklauf finden Sie in der Infobox!

"Es ist leider wahr: I hab drei Polizisten daschossn, heut in der Nacht. I bin nämlich da Wilderer vom Annaberg. Mich haben sie auch angeschossen. Am Bauch. Aber das ist jetzt eh schon egal. Die 'Burgi' (seine Schäferhündin, Anm.) hab i scho daschossn, und mi werden s' a net kriegen", so der Amokläufer zu seinem Freund.

Waidmannskamerad Herbert H. redet auf seinen Freund ein, doch der legt auf: "Es ist verrückt. Vor zwei Wochen hat der Alois zu mir gesagt, dass er schizophren ist. Ich habe versprochen, dass wir eine Lösung finden."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden