Do, 19. April 2018

Gemeindewohnungsaffäre

10.04.2018 17:20

Mehrere SPÖ-Politiker wegen Betrugs angeklagt

In einer Affäre um Gemeindewohnungen in Wiener Neustadt sind mehrere teils hochrangige SPÖ-Politiker wegen Betrugs angezeigt worden. Unter ihnen ist die ehemalige Vizepräsidentin des Bundesrats, Ingrid Winkler.

Neben Winkler werden auch der aktuelle Wiener Neustädter Verkehrsstadtrat Martin Weber und mehrere Beamte angezeigt, berichtete das Gratisblatt „Heute“.

ÖVP und FPÖ deckten Fehler auf
Wiener Neustadts freiheitlicher Vizebürgermeister Michael Schnedlitz brachte den Fall vor rund drei Jahren ins Rollen, als er gemeinsam mit der ÖVP Verwaltung und Zustand der stadteigenen Gemeindewohnungen untersuchte. Dabei fielen offenbar Ungereimtheiten auf: So waren Tausende dieser Wohnungen vor rund elf Jahren in die IFP - eine Tochtergesellschaft der Stadt Wiener Neustadt - ausgelagert worden. Hier ist von einem „Abrechnungsfehler“ die Rede, den die Sozialdemokraten zwar bemerkt, aber ignoriert hätten.

Für Webers Anwalt liegt der Fehler allerdings nicht bei den handelnden Personen, sondern im System. Zudem habe diese Affäre Einfluss auf die Wahl 2015 gehabt, bei der die Sozialdemokraten die absolute Mehrheit verloren.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden