Mit großer Bestürzung habe ich erfahren, dass das erfolgreiche Modell der Community Nurse abgeschafft werden soll. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern auch zutiefst traurig – für die betroffenen Menschen, für unsere Gemeinden und für die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Die Community Nurses waren eine unschätzbare Unterstützung für ältere Menschen, chronisch Kranke und Familien, die auf Beratung und Hilfe im Alltag angewiesen sind. Sie haben Pflegebedürftige entlastet, Angehörige unterstützt und durch ihre präventive Arbeit dazu beigetragen, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Kurz gesagt: Sie haben das Gesundheitssystem entlastet und Menschlichkeit dorthin gebracht, wo sie oft fehlt. Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Johanna Pfeifenberger, unserer engagierten Community Nurse im Lungau. Mit Herz, Kompetenz und unermüdlichem Einsatz hat sie vielen Menschen in unserer Region geholfen, Vertrauen aufgebaut und dort Unterstützung geboten, wo sie am dringendsten gebraucht wurde. Ihr Wirken hat gezeigt, wie wertvoll dieses Modell für unsere Gemeinschaft ist. Gerade unsere älteren Mitmenschen verdienen unsere besondere Wertschätzung. Sie haben mit Fleiß, Entbehrung und Einsatz den Wohlstand geschaffen, von dem wir heute profitieren. Ihnen eine gute, wohnortnahe und menschliche Versorgung zu sichern, sollte eine Selbstverständlichkeit sein – keine Frage des politischen Budgets. Besonders im Lungau, wo ohnehin ein eklatanter Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten herrscht, war die Arbeit der Community Nurse eine wertvolle und dringend notwendige Ergänzung. Sie hat Versorgungslücken überbrückt, Menschen beraten und geholfen, ohne lange Wege und Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. In einer Zeit, in der der Pflegenotstand wächst und immer mehr Menschen vereinsamen, ist es unverständlich, eine so wichtige Schnittstelle zwischen Medizin, Pflege und sozialer Unterstützung einfach zu streichen. Die Abschaffung der Community Nurse ist ein Schritt zurück – weg von Prävention, Nähe und Menschlichkeit. Ich appelliere daher eindringlich an die politisch Verantwortlichen: Überdenken Sie diese Entscheidung! Statt bewährte Projekte zu beenden, sollten Sie sie ausbauen und langfristig finanzieren. Gesundheit darf nicht vom Zufall abhängen – sie braucht Strukturen, die nah am Menschen sind.
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