Seit Jahrzehnten wird in allen Klimaschutz- und Energietagungen auf die Bedeutung von Smart Grids hingewiesen. Es genügt nicht, umweltfreundliche Energie mit Sonne und Wind zu erzeugen. Diese Energie muss auch sinnvoll weitergeleitet werden. Jeder hat schon gesehen, dass die Hälfte der Windräder still steht. Ganz einfach, weil diese Energie nicht verwendet werden kann. Das ist schlimm, aber nur ein Teil des Problems. Gedacht war, kleinräumig wirklich umweltfreundliche Energie zu erzeugen und dort zu vernetzen. Die Konzerne sind daran ganz und gar nicht interessiert. Jeder Besitzer einer Photovoltaikanlage kann davon ein Lied singen. Solche Anlagen dürfen ja nicht zu groß sein, der ins Netz eingespeiste überschüssige Strom wird mit lächerlichen Preisen bezahlt. Es läuft völlig falsch. Seit Langem ist bekannt: Die großen Netze müssen baldigst verbessert werden. Und zusätzlich muss die private kleinräumige Energieproduktion forciert werden. Diese Anlagen müssen real kleinräumig vernetzt werden. Ich wiederhole: Die Konzerne sind daran absolut nicht interessiert. Und die Politik? Versteht davon absolut gar nichts und lässt der E-Lobby freie Hand. Das hatte sich am besten nach dem 3-tägigen Symposium „Energie Zukunft Austria“ im Jahr 2005 in den Räumen der Nationalbibliothek gezeigt. Dort waren viele Lösungsvorschläge präsentiert worden. Aber alles läuft trotzdem weiter wie gehabt, nichts wurde geändert. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich war auf dieser genannten Tagung und auf allen anderen einschlägigen Konferenzen.
Helmut Belanyecz, Wien
Erschienen am Di, 8.7.2025
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