Die ehemaligen Oststaaten sind von der EU nicht immer freundlich behandelt worden, und viele dieser Länder waren enttäuscht, dass man sie immer als Mitglieder zweiter Klasse behandelte. Der reiche Westen mit dem moralischen Anspruch des Segenbringers, sprich Demokratie, Laizität und Kapitalismus, blickte oft herablassend und belehrend auf die Staaten, die noch mit Korruption, Wertewandel und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Wie oft hat man Sanktionen angedroht (Polen, Ungarn) und andere Auffassungen an den Pranger gestellt (zum Beispiel Flüchtlingsverteilung)! Wie viele Versäumnisse, zum Beispiel auf dem Balkan, kann man feststellen! Egal, unter welchen Einfluss die Ukraine gerät, sie wird da wie dort ihre Kompromisse machen und Enttäuschungen erfahren müssen. Der Impuls, den Opfern durch rasche Aufnahme in die EU Sonderrechte zuzuerkennen, hat ein Ablaufdatum.
Gabriele Eder, Wien
Erschienen am Mo, 7.3.2022
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