Wenn Präsident Putin im Zuge seines als „Operation“ verharmlosten Krieges gegen die Ukraine von einer „Entnazifizierung“ fantasiert, die alleine angesichts der Tatsache, dass der amtierende ukrainische Amtskollege Zelenskij ja einer jüdischen Familie entstammt, jeglicher Grundlage entbehrt, dann könnte man vermuten, dass der Kreml mit dieser Desinformationspolitik, die einen reaktionären Revanchismus bedienen möchte, lupenrein an den bereits überwunden geglaubten Sowjetismus anschließen möchte. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet Europas politische Rechte bei diesem unschönen Spiel mitmacht, so als ob die Ukraine irgendein Schurkenstaat wäre: Man solle sich, wie auch FPÖ-Chef Kickl punzierte, doch besser „neutral“ verhalten. Sollte man also auch wegschauen und sich wegducken, wenn man hier auf offener Straße Zeuge einer Gewalttat wird? Gewalt ist immer ein Zeichen von Sprachlosigkeit, und das konsequente „Hinschauen“ bei dieser somit in zivilisierten Kreisen kein Zeichen von Parteilichkeit, sondern von Zivilcourage. Da alle Formen von Gewalt somit auch aus absolut objektiver Sicht negativ zu bewerten sind, muss auch hinterfragt werden, ob Menschen, die nicht bereit sind, sich diesbezüglich klar zu positionieren, auch tatsächlich „neutral“ agieren. Ganz im Gegenteil: Man hätte, anstatt den roten Teppich auszurollen, eben schon seit 2014 genauer „hinschauen“ sollen!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.