Das freie Wort

Die Vertreibung aus dem „Paradies“

Es beginnt, eng zu werden. Schön langsam lassen sich die unverzeihbaren Fehler, die in den letzten Jahrzehnten weltweit gemacht wurden, nicht mehr unter den Teppich kehren. Nun beginnt es sich zu rächen, dass sämtliche Warnungen über die schrecklichen Folgen der Bevölkerungsexplosion in den Wind geschlagen wurden. In diesem Zusammenhang brennt mir eine Frage auf den Lippen: Was genau leistet die UNO Sinnvolles, um zu verhindern, dass dieser Planet uns abwirft? Dienen die Milliarden an Mitgliedsbeiträgen nur dazu, diesen Herrschaften ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen? Seit 1960 vermehrt sich die Weltbevölkerung in beängstigender Weise, ist dies den Machern in der UNO nicht aufgefallen? Und es soll keiner sagen, dass sich gegen diesen Wahnsinn nichts machen lässt. Hätte man das Geld, das für den sinnlosen Bau von Waffen verwendet wurde, in die Hand genommen, um damit die Geburtenkontrollen in gewissen Ländern finanziell zu belohnen, wäre es nie so weit gekommen. Aber stattdessen wurden Sonntagsreden bei Veranstaltungen geschwungen, die nur der Eitelkeit einiger Politiker dienen. 1960 hatte die Erde drei Milliarden Einwohner, 2010 sieben Milliarden Einwohner. Ich bleibe dabei, die menschliche Unvernunft ist größer als sämtliche Galaxien. Die Vertreibung aus dem Paradies ist kein Schicksalsschlag, dafür sorgt das „intelligenteste Wesen“ auf der Erde schon selber!

Peter Blaschek, Wien
Erschienen am Di, 20.3.2018

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