Wegen Rezession

Baufirma mit zwei Millionen Euro Schulden pleite

Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die nächste Baufirma stolpert über die Rezession bzw. die geringe Nachfrage bei gleichzeitig steigenden Kosten: Schober Holzbau aus dem Innviertel hat Insolvenz beantragt. Neben der Firma ging am Montag auch ein Innviertler Projektberater in Konkurs.

Die Schober Holzbau GmbH mit Sitz in Friedburg in Oberösterreich kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen und hat deshalb Insolvenz beantragt. Darüber informieren die Gläubigerschutzverbände KSV1870 und AKV Europa.

28 Mitarbeiter betroffen
Die Baufirma ist vor allem im Neubau von Holzhäusern tätig, der Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Gebäuden. Nun rutschten die Innviertler mit rund zwei Millionen Euro Schulden in die Pleite. Laut eigenen Angaben wegen der Rezession in der Bauwirtschaft, der geringen Nachfrage und den gestiegenen Kosten.

Von der Insolvenz betroffen sind 28 Mitarbeiter und 63 Gläubiger. Den Schulden steht ein Vermögen von rund 2,25 Millionen Euro gegenüber – darunter Grundstücke, Maschinen, Fahrzeuge und Beteiligungen. Laut Insolvenzantrag ist keine Fortführung des Unternehmens geplant. Bestehende Aufträge werden laut AKV Europa aber noch ordnungsgemäß abgewickelt.

Projektentwickler insolvent
Ebenfalls in Insolvenz ist der Innviertler Berater und Projektentwickler Willem Brinkert. Laut dem Gläubigerschutzverband Creditrefom sind 20 Gläubiger betroffen, die Schulden belaufen sich demnach auf rund zwei Millionen Euro. Brinkert bietet den Gläubigern eine 100%ige Sanierungsplanquote an.

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