Amphibien-Sterben

Riesenmolch vom Aussterben bedroht

Wissenschaft
22.01.2008 11:17
Ein Riesenmolch und der kleinste Frosch der Welt gehören nach Ansicht britischer Wissenschafter nicht nur zu den seltsamsten, sondern auch zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Amphibien. Diese Tierart reagiere besonders empfindlich auf Klimaveränderungen und Umweltverschmutzung, erklärte die Zoological Society of London.

Während der Chinese Salamander (Foto oben) bis zu 1,80 Meter lang werden kann, erreicht der Gardiner-Seychellenfrosch (Foto siehe Infobox) ausgewachsen gerade einmal die Größe eines Reißnagels.

"Diese Tiere sind vielleicht nicht gerade knuffig und süß", räumte Wissenschafterin Helen Meredith ein, "aber wir hoffen, dass die Menschen durch deren seltsames Aussehen und bizarre Verhaltensweisen dazu angeregt werden, etwas zu ihrer Erhaltung zu tun."

Hauptursachen für die Bedrohung der Tierarten seien die Erderwärmung und die Ausplünderung ihres Lebensraums durch den Menschen. Gegenwärtig sei ein Drittel aller Amphibien vom Aussterben bedroht.

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