08.07.2003 10:43 |

Tod beim Spiel

Foé starb an Herzvergrößerung

Der dramatische Tod des Kameruner Nationalspielers Marc-Vivien Foé am 26. Juni in Lyon geht auf eine Herzvergrößerung zurück. Dies teilte der zuständige Staatsanwalt Xavier Richaud nach toxikologischen und anatomischen Zusatzuntersuchungen am Montag in Lyon mit.
Der 28-jährige Foé war im Halbfinalspieldes Confederations Cup gegen Kolumbien (1:0) zusammengebrochenund später gestorben. Die Herzvergrößerung seiwahrscheinlich angeboren gewesen, sagte Richaud.
 
Herzhypertrophie tritt ein, wenn der Herzmuskelanhaltende gesteigerte Leistung erbringen muss, also vor allemauch bei Hochleistungssportlern ("Sportherz"). Die Zusatzuntersuchungennach der Obduktion Foés ergaben keinerlei Spur von Dopingmitteln.Die Analysen wurden in Lausanne ausgeführt. Ihre Ergebnissebestätigten die Obduktion, die einen Herzanfall als Todesursacheermittelt hatte.
Montag, 14. Juni 2021
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