Fr, 22. Juni 2018

Vanek & Pöck dabei

02.10.2007 15:12

Die NHL läuft nun auch in den USA richtig an

Nach den beiden Auftaktspielen zwischen Stanley-Cup-Sieger Anaheim Ducks und den Los Angeles Kings am Wochenende in London (1:4 und 4:1) geht es für die Eishockey-Fans in Nordamerika ab Mittwoch so richtig los. Mit einer beträchtlich erhöhten Gehaltsobergrenze, vielen Stars, aber ohne erklärten Favoriten geht die National Hockey League (NHL) in die Saison 2007/08. Mit dem steirischen Stürmer Thomas Vanek (Buffalo Sabres) und voraussichtlich dem Kärntner Verteidiger Thomas Pöck (New York Rangers) sind so wie im Vorjahr wieder zwei Österreicher mit dabei.

Im Jahr drei nach dem "lockout", mit dem die Clubbesitzer um eine wirtschaftliche Gesundung der Liga gekämpft hatten, geht es mit dem "Salary Cap", der Gehaltsobergrenze, weiter rasant nach oben. Mit einem Limit von 39 Millionen Dollar pro Club wurde 2005/06 der Neustart vollzogen, doch seither wurde der "Cap" um fast 30 Prozent gesteigert. Nach 44 Mio. Dollar im Vorjahr beträgt die Gehaltsobergrenze für diese Saison 50,3 Mio. Dollar. Mindestens 34,3 Mio. Dollar muss jeder Club für die Gehälter seiner Spieler ausgeben.

Top-Verdiener Thomas Vanek
Extrem gut verdient Thomas Vanek, der in Buffalo einen 50-Millionen-Dollar-Vertrag unterschrieben hat und in dieser Saison mit 10 Mio. Dollar Top-Verdiener der Liga ist. Während der 23-Jährige mittlerweile zum NHL-Star aufgestiegen ist, ist der erhoffte Ansturm seiner Landsleute auf die stärkste Eishockey-Liga der Welt vorerst ausgeblieben.

Setzinger und Lakos aussortiert
Oliver Setzinger (Nashville Predators), Andre Lakos (Minnesota Wild) und Michael Grabner, der am Montag von den Vancouver Canucks aussortiert worden ist, haben den Sprung in den NHL-Kader zumindest vorerst nicht geschafft. Sie müssen sich nun in den Farmteams Milwaukee Admirals (Setzinger), Houston Aeros (Lakos) und Manitoba Moose (Grabner) in der AHL für höhere Aufgaben empfehlen, spekulieren aber mit NHL-Einsätzen im Laufe der Saison.

Vanek und Pöck haben dagegen in der höchsten Liga hohe Ziele. Die Rangers, die am Donnerstag mit dem Heimspiel gegen die Florida Panthers in die Saison starten, und die Sabres, die es am Freitag (heim) und Samstag (auswärts) mit den New York Islanders zu tun bekommen, gelten als zwei der besten Teams im Osten. 

Als Nummer eins im Osten gelten die Ottawa Senators, die nach der Finalniederlage in der Vorsaison erstmals seit 1993 wieder den Stanley Cup nach Kanada bringen wollen. Im Westen gelten die Detroit Red Wings und die - so wie die Senators - in der Vorbereitung ungeschlagenen San Jose Sharks als stärkste Herausforderer der Ducks. Mit dem Gastspiel von Anaheim am Mittwoch in Detroit beginnt die Nordamerika-Saison gleich mit einem großen Schlager.

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