25.09.2007 13:36 |

Safer Sex für Tiere

Dita Von Teese und Maggie Q im Einsatz für PeTA

Will man auf die Rechte von Tieren aufmerksam machen, erledigt man das am besten über Stars oder nackte Haut. Oder, so das Erfolgsrezept von PeTA, am besten über beides. Also haben sich für die Tierrechtsorganisation schon zahlreiche Prominente ausgezogen - zuletzt Alicia Silverstone, die für einen Werbespot alle Hüllen fallen ließ. Die neuesten Kampagnen sind nicht minder heiß: Für PeTA ließen sich Burlesque-Künstlerin Dita Von Teese und die schlagkräftige „Stirb langsam 4.0“-Terroristin Maggie Q ins rechte und sexy Licht rücken - die eine wirbt für Safer Sex bei Tieren, die andere ließ sich für Vegetarismus auf Chili betten („Spice Up Your Life, Go Vegetarian“).

Sie ist anders als jeder Lehrer, den man je hatte, aber ihre Lektion ist so einfach wie das ABC. Die weltbekannte Burlesque-Queen und Fashion-Ikone Dita Von Teesesteht an einer Schultafel - gekleidet in ihren Markenzeichen: Korsett, Nylons und beschlagene High Heels - in einer neuen Anzeige für PeTA, in der an alle appelliert wird, ihr "ABC" (Abkürzung für Animal Birth Control: Geburtenkontrolle bei Tieren) aufzufrischen und ihre Hunde und Katzen kastrieren zu lassen.

In der Anzeige meint Von Teese: "Jahr für Jahr werden knapp 100.000 Hunde und Katzen in deutschen Tierheimen abgegeben. Sie können helfen, das zu verhindern – kastrieren und sterilisieren Sie Ihr Tier - und wenn Sie ein Tier in Ihre Familie aufnehmen möchten, holen Sie Ihr Tier bitte aus einem lokalen Tierheim und kaufen Sie nicht beim Züchter oder Händler!“

"Millionen Tiere müssen sterben"
Warum predigen Dita und PeTA dieses “ABC”? Für jedes Tier, das von einem Züchter oder in einer Zoohandlung gekauft werde, müsse ein vermittelbares Tier, das in einem der überfüllten Tierheime des Landes verzweifelt auf einen neuen Besitzer warte, sterben.

Während in Deutschland ca. 100.000 Katzen und Hunde in den Tierheimen abgegeben würden, seien die Zahlen in Amerika viel dramatischer. Von den acht Millionen Tieren, die sich in US-Tierheimen befänden, werde die Hälfte euthanasiert, weil es nicht genug Platz für sie gebe. "Auch nur ein einziges Tier zu züchten, trägt zur Überpopulationskrise bei", so PeTA.

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