26.07.2007 11:52 |

Ground-Zero-Held

Gefeierter US-Spürhund "Jake" ist tot

Der beim Rettungseinsatz nach den Terroranschlägen von New York eingesetzte und als tierischer Held gefeierte Labrador "Jake" ist im Alter von zwölf Jahren einem Krebsleiden erlegen. Sein Kadaver wird nun einer Autopsie unterzogen, das Ergebnis fließt in eine Studie der Universität von Pennsylvania ein, die die Gesundheit von Rettungshunden nach dem Einsatz am Ground Zero untersucht.

Einige Halter solcher Rettungshunde sind der Ansicht, dass ihre Tiere wegen deren Arbeit in den Trümmern des World Trade Centers erkrankten. Forscher haben darauf bisher keine Hinweise gefunden.

Vom Findelkind zum Rettungshund
"Jakes" Halterin Mary Flood aus Oakley im US-Bundesstaat Utah musste das Tier am Mittwoch einschläfern lassen. Sie hatte den schwarzen Labrador adoptiert, als er zehn Monate alt war, auf der Straße lebte und ein gebrochenes Bein und eine ausgekugelte Hüfte hatte. "Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde er ein erstklassiger Rettungshund", sagte Flood.  

"Jake" suchte Katrina-Opfer
Sie gehörte einem von acht Suchtrupps an, die in den Trümmern von Ground Zero mit Spürhunden nach Überlebenden suchten. Auch nach Hurrikan "Katrina" waren Flood und "Jake" im Einsatz (Bild oben).

Zuletzt half "Jake" bei der Ausbildung von Nachwuchskräften und arbeitete als Therapiehund in Krankenhäusern und Seniorenheimen.

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