06.05.2003 10:30 |

England

Manchester feiert 15. Meistertitel

Der "Independent" lieferte am Montag die treffende Schlagzeile zur Entscheidung in der Premier League: "United ist Champion, weil Arsenal zusammenbricht." Eine 2:3-Heimniederlage der "Gunners" am Sonntag gegen Leeds United hatte dazu geführt, dass Manchester United eine Runde vor Abschluss der Saison zum achten Mal in elf Jahren (zum 15. Mal insgesamt) die englische Fußball-Meisterschaft gewann.
Doch Alex Ferguson hat nach dem 27. Titelgewinnin 19 Jahren als Trainer noch nicht genug. "Nun muss das großeDing her", gab der Schotte den Gewinn der Champions League alsgroßes Saisonziel 2004 aus.
 
Genau zwei Monate ist es her, dass Arsenal Londonacht Punkte vor Manchester United aufwies - und zudem noch einSpiel weniger ausgetragen hatte als der Rivale. Für eineBuchmacherkette schien das beschlossene Sache: Wer auf Arsenalals Meister gewettet hatte, erhielt bereits seinen Gewinn ausbezahlt.Es war sicher einer der Faktoren, der den Verfolger anspornte.Aber der Titelgewinn wurde zum großen Teil auch nur möglich,weil Arsenal in den letzten Spielen förmlich kollabierte.
 
Schlussspurt von Manchester
Manchester United holte aus den letzten sieben Spielen19 Punkte, Arsenal dagegen nur noch neun Zähler. FürTrainer Arsène Wenger war das Zwischenrunde-Aus in derChampions League der Genickbruch. "Das Ausscheiden aus Europahatte im Kopf der Spieler etwas getötet, und davon habensie sich nicht erholt", sagte der Arsenal-Trainer.
 
Kollege Ferguson nannte die 1:3-Niederlage vor rundzwei Monaten Wochen im Stadtrivalenderby gegen Manchester Cityals Initialzündung für die Aufholjagd. "Da hatten wiranschließend in der Garderobe ein paar Dinge geklärt",sagte der für sein Aufbrausen bekannte Schotte am Samstagetwas untertreibend.
Montag, 17. Mai 2021
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