Fr, 22. Juni 2018

Übrfall erfunden

04.01.2018 16:22

Villacher schnitt sich selbst Hals und Arm auf

Aus Frust und Langeweile hat ein Villacher eine brutale Messerattacke erfunden. Er hatte bei der Polizei angegeben, in der Nacht auf Dienstag im Stadtteil St. Agathen an Hals und Arm verletzt und dann in einen Müllcontainer geworfen worden zu sein. Der 28-Jährige wurde von Beamten aber bald als Lügner entlarvt.

Mit einer mehr als merkwürdigen Aktion machte ein offenbar frustrierter 28-jähriger Angestellter aus Villach am vergangenen Dienstag auf sich aufmerksam. Gegen 6 Uhr früh alarmierte er via Notruf die Rettungsleitstelle beim Roten Kreuz und teilte mit, dass er von einem unbekannten Mann mit einem Messer attackiert und verletzt worden sei. Danach sei er von dem Unbekannten in einen Müllcontainer geworfen worden.

Der Mann wurde mit blutenden Schnittwunden ins LKH Villach eingeliefert. Wie sich aber nach den ersten Einvernahmen durch Polizisten herausstellte, hatte der Villacher die Geschichte völlig frei erfunden und sich obendrein die Verletzungen selbst zugefügt.

"Die Schnittwunden links und rechts am Hals sowie an einem Unterarm waren weder tief noch lebensbedrohlich", erklärt Kriminalreferent Martin Haas vom Stadtpolizeikommando in Villach: "Als Motiv nannte der Mann persönliche Unzufriedenheit. Er gab an, in einer Kurzschlussreaktion gehandelt zu haben." Suchtgifte waren laut Ermittler nicht im Spiel. Der 28-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

Christian Spitzer, Kärntner Krone

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