Kahlschlag notwendig

Bruckmüller-Pleite: 54 Mitarbeiter müssen gehen

Der Kampf um den Fortbestand von Reifen Bruckmüller geht in die nächste Runde! Hatte Chef Othmar Bruckmüller wochenlang versucht, die Insolvenz abzuwenden, müssen nun die Masseverwalter einen extremen Sparkurs fahren: 54 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Für die Mitarbeiter ist es kurz vor Weihnachten ein besonders schwerer Schlag. Viele von ihnen hatten viele Jahre für Reifenhändler Bruckmüller gearbeitet und sind bereits älter als 50 Jahre - nun müssen sie gehen. Vom Kahlschlag sollen viele der firmeneigenen Lkw-Fahrer betroffen sein. 54 Beschäftigte der Zentrale des Reifengroßhändlers in Kremsmünster müssen das Unternehmen verlassen. Sie wurden von den Insolvenzexperten der Arbeiterkammer beraten, beenden ihr Dienstverhältnis, ohne auf Ansprüche wie etwa die Abfertigung verzichten zu müssen.

"Fahren alles zurück"
"Um keine Verluste zu machen, fahren wir alles zurück", sagt Erhard Hackl, der vom Landesgericht Steyr gemeinsam mit Günther Grassner zum Masseverwalter bestimmt wurde. Hackl ist für den größten Brocken in der Insolvenz des Reifenhändlers verantwortlich - die Hans-Bruckmüller-Reifengroßhandel-Gesellschaft.

Suche nach Investor
Die Verbindlichkeiten der vier in die Pleite gerutschten Firmen - wir berichteten - belaufen sich insgesamt auf 51,49 Millionen €. Derzeit werden alle Unternehmen fortgeführt. Doch ob die Sanierung gelingen kann, ist derzeit noch völlig offen. Die Suche nach einem Investor läuft.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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