Fr, 18. Jänner 2019

Der Winter naht

14.11.2017 09:45

Zwingt Eiseskälte den Doppelmörder zur Aufgabe?

Tag 16 nach dem Verschwinden des mutmaßlichen Doppelmörders von Stiwoll: Nach wie vor sind Experten der Polizei auf der Suche nach dem 66-Jährigen und klären weiterhin Hinweise auf mögliche Sichtungen seitens der Bevölkerung ab. Friedrich F. hält sich zwar nach wie vor versteckt - doch mittlerweile gibt auch in der steirischen 700-Seelen-Gemeinde der nahende Winter ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Zwingt die Eiseskälte den mutmaßlichen Todesschützen zur Aufgabe?

Während in Stiwoll langsam wieder Normalität einkehrt und das Leben der Bewohner wieder in geregelteren Bahnen abläuft, gönnen sich die Ermittler der Polizei keine Pause und führen weiterhin Erhebungen in alle Richtungen durch.

Seit mittlerweile über zwei Wochen fehlt von dem mutmaßlichen Todesschützen jede Spur - Ermittler sowie Experten glauben jedoch nach wie vor, dass der Flüchtige noch am Leben ist und sich wohl in der Umgebung rund um Stiwoll aufhält.

Temperaturen rund um den Gefrierpunkt
Die Wetterbedingungen werden nun allerdings immer unwirtlicher. Bei Temperaturen, die am Tag teils nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen und die des Nachts in den Minusbereich fallen, wird wohl jeder einzelne Tag, der verstreicht, zur immer größer werdenden körperlichen Belastungsprobe - zumal die Ermittler ja davon ausgehen, dass der 66-Jährige die Bluttat nicht geplant und deshalb auch keine Verstecke für eine etwaige Flucht vorbereitet hatte.

Zwar kennt sich der mutmaßliche Doppelmörder ausgesprochen gut in der Umgebung aus, hat teils Kenntnisse über Ecken und Winkel, die so manch anderem bislang verborgen blieben - doch auch gute Ortskenntnis hilft wenig ohne entsprechende Ausrüstung, zumal Friedrich F. auch in dem Bewusstsein lebt, dass ihm die Exekutive weiter auf den Fersen ist.

Nachbarn nach Streit erschossen
Wie berichtet, steht der 66-jährige Flüchtige im dringenden Verdacht, am Sonntag vor zwei Wochen zwei seiner Nachbarn - nach einem jahrelangen Streit - mit einem Gewehr erschossen und eine weitere Frau schwer verletzt zu haben. Der als Querulant bekannte Friedrich F. hatte in der Vergangenheit immer wieder von sich reden gemacht, sah sich als Opfer von Behörden und war bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen. Im Jahr 2016 war er von einem Gutachter als ungefährlich eingestuft worden.

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