Mo, 22. Oktober 2018

"Wünsche alles Gute"

10.11.2017 14:37

Jetzt zeigt All-Felix der "grünen Sigi" den Finger

Mit einem Bild, auf dem sie in der einen Hand ein Glas Sekt hält und mit der anderen den Stinkefinger zeigt, hat die Grüne Sigi Maurer am Donnerstag für Aufregung gesorgt. Mit der Angelobung des neuen Nationalrats verabschiedeten sich die Grünen ja nach 31 Jahren aus dem Parlament. Einen Abschiedsgruß der besonderen Art hat auch der umstrittene Extremsportler Felix Baumgartner parat: einen mit einem grünen Stern versehenen Mittelfinger für die "GrünInnen".

"To the haters with love", kommentierte Maurer, die ehemalige Wissenschaftssprecherin der Ökopartei, ihr Bild, das innerhalb kürzester Zeit für Wirbel sorgte. Denn: Ist so ein Benehmen einer ehemaligen Nationalratsabgeordneten zu akzeptieren?

Felix Baumgartner, der selbst immer wieder gerne provoziert, hat eine ganz besondere Antwort für Maurer parat: "'Sei ein Mann: Wähl eine Frau' war der Wahl-Slogan der Grünen", schrieb der Stratosphärenspringer am Donnerstag auf Facebook. "Leider ist jetzt keine mehr da. Ich wünsche Sigi Maurer und den GrünInnen trotzdem alles gute für ihre Zukunft." Der Abschiedsgruß: sein mit einem grünen Stern versehener Stinkefinger und der Hashtag #metoo.

"Echt niveaulos, echt Grün!", befand auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Maurers Bild.

Maurer reagierte erneut via Twitter. Mit dem Hashtag #thxfelix versah sie eine Kurzmitteilung mit dem Inhalt: "Schlimmer Hass: ein Mittelfinger. Kein Hass: Reaktionen, wohin mir wer diesen Finger und andere Dinge stecken will. Unter Klarnamen."

Maurer: Stinkefinger gegen Hater gerichtet
Maurer hatte bereits zuvor gesagt, das Bild sei nicht als Verabschiedung gedacht gewesen, "sondern meine Antwort an all jene, die mich seit Tagen mit Hass eindecken". Es ist aber nicht das erste Mal, dass Maurer mit provokanten Bildern und Postings auffällt. "Wir betrinken uns mal auf dem Balkon vom noch-grünen Parlamentsklub", hatte sie etwa einen Tag nach der Nationalratswahl getwittert.

Zuletzt hatte Maurer sich in der Debatte um Belästigungsvorwürfe gegen Peter Pilz zu Wort gemeldet und ihren Ex-Kollegen unter anderem "erbärmlicher Sexist" genannt.

"Vergewaltigungswünsche sind nicht 'Meinung', sondern Gewalt"
Mittlerweile wird über die Provokationen von Maurer und Baumgartner im Netz intensiv diskutiert, wobei vor allem die Grün-Politikerin viel Sympathiebekundungen erhält.

 krone.at
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