So, 21. Oktober 2018

Weinstein-Affäre

24.10.2017 08:58

George Clooney: Auch Amal wurde sexuell belästigt

Der Weinstein-Skandal hat ein Tabu gebrochen: Immer mehr Frauen berichten seit Bekanntwerden der sexuellen Übergriffe des Hollywood-Produzenten von ähnlichen Erlebnissen. Dass diese aber nicht nur in der Filmbranche an der Tagesordnung stehen, davon berichtet nun George Clooney. Denn auch seine Gattin und Staranwältin Amal musste sich in der Vergangenheit schon gegen Belästigungen wehren.

"Meine Frau ist eine sehr clevere, sehr aufgeräumte, sehr versierte Anwältin für Menschenrechte und sie sagte: 'Es gab Zeiten in meinem Leben, in der Anwaltsgemeinschaft, da musste ich jemandem sagen, dass er das lassen soll'", erzählt George Clooney jetzt in einem Interview mit der US-Show "Extra", dass auch seine Ehefrau in ihrem Beruf sexuellen Übergriffen ausgesetzt war.

Dass nun immer mehr Frauen von ihren Erlebnissen berichten, findet Clooney einen wichtigen Schritt. Er hoffe, dass dies dazu führe, dass in Zukunft mehr Sextäter überführt und bestraft werden.

Auch Weinsteins Umgang mit Frauen missbilligt der Hollywood-Beau zutiefst. "Dieser Kerl stellte nicht nur Frauen nach, das waren Übergriffe. Wenn wir uns dem nicht stellen und Harvey strafrechtlich verfolgen, wird es zu uns zurückkommen. Es muss etwas Gutes aus all dem hervorkommen und das Gute muss sein, dass sich Frauen sicher fühlen, offen zu sprechen, dass ihnen geglaubt wird und dass das ausreicht, um jeden Mann davon abzuhalten, so etwas zu machen", so Clooney.

Auch New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weinstein
Nach der Polizei in New York und Los Angeles ermittelt nun auch die New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Filmmogul Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe. Staatsanwalt Eric Schneiderman habe zahlreiche Dokumente von der in New York ansässigen Weinstein Company (TWC) angefordert, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Bei den Ermittlungen geht es darum, ob leitende TWC-Mitarbeiter gegen Bürgerrechte im Bundesstaat New York verstoßen haben. Die Abteilung für Bürgerrechte untersucht häufig, ob Berichte über sexuelle Belästigung Teil eines Musters oder einer Regelung am Arbeitsplatz sind. Weinstein hat zu den Vorwürfen von inzwischen rund 50 Frauen erklären lassen, keinen nicht-einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Zittern bis zuletzt
Hamilton startet auch in Austin aus der Pole
Motorsport
Erst Tor, dann out
Arm gebrochen! Messi fällt für den „Claisco“ aus
Fußball International
Spanier wundern sich
„Scheißdreck“-Sager: Bernat-Berater kontern Hoeneß
Fußball International
Deutsche Bundesliga
Bremen nach 2:0 auf Schalke vorerst Zweiter
Fußball International
Nur 1:1 gegen Genoa
Ronaldo trifft - Juve strauchelt trotzdem erstmals
Fußball International
Mbappe trifft
PSG-Wahnsinn! Zehnter Sieg im zehnten Ligaspiel
Fußball International
Nach Skandal-PK
„Super Zeichen“ - Kimmich verteidigt Bayern-Bosse!
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.