Do, 13. Dezember 2018

IMAS-Umfrage:

13.09.2017 16:20

Die Oberösterreicher fühlen sich sicher

Knapp 60 Prozent der Oberösterreicher fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden und im  Wohnviertel sehr sicher, hat das Linzer IMAS-Institut in der Umfrage für die "Krone" herausgefunden. Dennoch dominiert klar die Vermutung, dass man sich mit dem Thema Sicherheit in Zukunft noch intensiver beschäftigen müsse.

Die Oberösterreicher scheinen immer noch von einem starken Sicherheitsgefühl geprägt zu sein: Drei Fünftel der Befragten (59%) fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden sehr sicher; für eine beinahe gleich große Gruppe (57%) trifft dies auch für ihr Wohnviertel zu - siehe auch die Grafik.
Ein weiteres Drittel fühlt sich sowohl zu Hause, als auch in der Nachbarschaft zumindest einigermaßen sicher. "Somit äußert nicht einmal jeder Zehnte klare Sicherheitsbedenken im Eigenheim bzw. in der unmittelbaren Umgebung", fasst IMAS-Chefforscher Paul Eiselsberg die Umfrageergebnisse zusammen.
Trotz dieses  hohen Sicherheitsempfindens steht für vier Fünftel der Oberösterreicher (81 Prozent) fest: Man wird sich in Österreich in Zukunft mit dem Thema "Sicherheit zu Hause" noch stärker beschäftigen müssen als vor 20 Jahren. Vor allem Frauen, ältere Menschen, sowie Wähler der ÖVP und der FPÖ sehen das so.

Aktive Maßnahmen

Man kann natürlich auch selbst einiges dazu beitragen, um sich sicher zu fühlen - zum Beispiel durch einbruchshemmende Maßnahmen und Alarmanlagen. Zwei Fünftel der Bevölkerung (exakt 41 Prozent) geben zu Protokoll, in den vergangenen Jahren etwas unternommen zu haben, um ihr Eigenheim sicherer zu machen. Vor allem Personen ab 60 Jahren und FPÖ-Wähler haben überdurchschnittlich häufig derartige Maßnahmen gesetzt. Zugleich ist der Kampf gegen Kriminalität und Drogensucht immer noch Top-Anliegen der Oberösterreicher. Das Thema liegt weiterhin auf Platz 6 ihrer Prioritätenliste.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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