Do, 21. Juni 2018

US Open 2017

04.09.2017 21:12

Nadal und Pliskova "spazieren" ins Viertelfinale

Die beiden Weltranglisten-Ersten haben am US-Nationalfeiertag "Labor Day" bei den mit 50,4 Millionen Dollar dotierten US Open in New York kurzen Prozess mit ihren Achtelfinal-Gegnern gemacht! Nach Karolina Pliskova, die der US-Amerikanerin Jennifer Brady beim 6:1, 6:0 nur 46 Minuten Spielzeit im Arthur Ashe Stadium ließ, kam auch Rafael Nadal gegen Alexander Dolgopolow mit 6:2, 6:4, 6:1 sicher weiter.

Nadal benötigte nur 101 Minuten gegen den Weltranglisten-64. und stellte damit im Head-to-Head mit dem 28-jährigen Dolgopolow auf 7:2. Der 15-fache Grand-Slam-Sieger, der in diesem Jahr mit seinem zehnten French-Open-Sieg Sportgeschichte geschrieben hatte, trifft nun am Dienstag im Viertelfinale auf den aufstrebenden Russen Andrej Rublew, der den Belgier David Goffin 7:5, 7:6(5), 6:3 ausschaltete. Goffin hatte allerdings auch etwas Knieprobleme.

"Ich habe ein solides Match gespielt und nicht viele Fehler gemacht. Dolgopolow ist ein sehr unvorhersehbarer Spieler", erklärte Nadal noch auf dem Court. "Ich habe versucht, sehr fokussiert zu bleiben, auch bei meinem Aufschlag. Jetzt bin ich hier im Viertelfinale, das ist ein gutes Resultat für mich." Nadal fehlt damit nur noch ein Sieg auf das mögliche erste Duell überhaupt im Rahmen der US Open gegen Roger Federer, der selbst freilich noch zwei Hürden vor sich hat.

Rublew sorgte für die nächste Überraschung, wobei sein als Nummer 9 gesetzter Gegner mit zunehmender Matchdauer auch Knieprobleme bekam. Der erst 19-jährige Russe ist nach dem 7:5, 7:6(5), 6:3 über Goffin der jüngste US-Open-Viertelfinalist seit Andy Roddick (USA) im Jahr 2001. Rublew hatte in der zweiten Runde auch schon den als Nummer 7 gesetzten Cincinnati-Sieger Grigor Dimitrow (BUL) in drei Sätzen ausgeschaltet.

"Ich weiß nicht, was los war. Ich habe nur gesehen, dass er im Spiel Knieprobleme bekommen hat", sagte ein glücklicher Rublew. "Dann habe ich mich relaxter gefühlt, weil ich gewusst habe, wenn ich gut spiele, dann kann ich es gewinnen."

Hochzufrieden war auch Karolina Pliskova. "Das war mein erstes gutes Match hier, ich glaube sogar eines der besten in diesem Jahr", meinte die topgesetzte Tschechin. Die 25-Jährige muss in Flushing Meadows ja wie im Vorjahr zumindest das Endspiel erreichen, um Weltranglisten-Erste zu bleiben. Pliskova trifft nun entweder neuerlich auf eine US-Amerikanerin, die als Nummer 20 gesetzte Coco Vandewegehe, oder ihre Landsfrau Lucie Safarova.

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