Mi, 24. Oktober 2018

Ätzender Stoff

16.05.2017 10:12

Lkw mit Ammoniak-Ladung ging in Flammen auf

Ein brennender Lkw hat Dienstagfrüh die Brennerautobahn (A13) bei Schönberg im Tiroler Stubaital lahmgelegt. Da der Tankwagen mit Ammoniak beladen war, gestaltete sich der Einsatz besonders gefährlich. Für die Löscharbeiten mussten beide Fahrtrichtungen vorübergehend gesperrt werden.

Die Einsatzkräfte waren kurz nach 8 Uhr alarmiert worden. Obwohl der Brand rasch gelöscht werden konnte, gab die Feuerwehr bislang keine Entwarnung. "Die Gefahr ist noch nicht gebannt", so Stefan Thaler von der Landeswarnzentrale. Das Ammoniak müsse erst gefahrlos entsorgt werden.

Fenster und Türen geschlossen halten!
Bis auf Weiteres sollen daher Bewohner im Raum Schönberg Fenster und Türen geschlossen halten, hieß es. Fahrzeughaltern in Nähe des Gefahrenbereiches wurde geraten, die Fenster zu schließen und die Umluft einzuschalten.

"Es handelt sich um eine 35-prozentige Ammoniaklösung mit der UN-Nummer 2672 (Kennnummer für gefährlichen Stoffe, Anm.)", so Thaler. Unter anderem sei der Stoff ätzend und könne Haut, Augen und Atemwege schädigen, vor allem im Brandfall. Deswegen sei insbesondere im Nahbereich Vorsicht geboten. Bei Hitzeeinwirkung könne der Druck im Behältnis steigen, somit bestehe Explosionsgefahr.

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