Fr, 20. Juli 2018

Belästigungen

15.03.2017 17:00

"Sex-Bürgermeister" in der Steiermark im Visier

Er hätte ihr ein Nacktfoto gezeigt, sie ständig mit Berührungen belästigt - schwere Vorwürfe erhob kürzlich eine Frau gegen ihren Arbeitgeber, einen steirischen Bürgermeister. Jetzt soll es noch eine zweite Betroffene geben, von der der Mann mutmaßlich sexuelle Handlungen erzwungen haben soll. Für sämtliche Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Aber die Vorwürfe sind massiv.

Im ersten Fall war das Opfer Berührungen ausgesetzt. Er zeigte ein Penisfoto her, "rechtfertigte" sich später aber damit, dass es ja nicht sein Geschlechtsteil gewesen sei, das dort abgebildet war ...

Reiningungskraft in ärztlicher Behandlung
Was jetzt eine weitere Gemeindebedienstete vorwirft, ist sogar noch widerlicher. Der Bürgermeister hätte die mehrfache Mutter und Reinigungskraft mit ihrer finanziellen Lage unter Druck gesetzt und zu sexuellen Handlungen genötigt. Wobei sie nach den Übergriffen dann auch noch Reinigungsarbeiten habe verrichten müssen. Die Frau sei, so ihre Grazer Anwältin Karin Prutsch, dermaßen fertig, dass sie am Mittwoch in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Bürgermeister weist Vorwürfe von sich
Der Bürgermeister selbst weist alle Vorwürfe von sich. Richtig sei, dass er ein einvernehmliches sexuelles Verhältnis gehabt hätte, in den Anschuldigungen ortet er allerdings eine politische Intrige. Beide Seiten haben nun Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft eingebracht.

Kronen Zeitung

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