Fr, 21. September 2018

Nach Deckeneinsturz:

31.01.2017 17:15

Klassenzimmer wurde 2010 generalsaniert

Der Deckeneinsturz in einem Klassenzimmer in der Montessori-Volksschule im Diakoniezentrum Harbach Montagabend dürfte auf morsche Holzträger zurückzuführen sein. Der Raum im denkmalgeschützten Teil des Klosters war erst 2010 für den Schulbetrieb generalsaniert und adaptiert worden.

"Es ist gar nicht auszudenken, wäre die Decke während des Unterrichts eingestürzt", ist Schuldirektorin Hemma Holler-Bucher auch am Tag danach schockiert. Es war Montagabend kurz nach 20 Uhr, als der Rauchmelder im Klassenzimmer anschlug. Doch es war kein Feuer, das den Alarm ausgelöst hatte, sondern der durch die herabfallenden Putzelemente aufgewirbelte Staub. "Die Feuerwehr hat den möglichen Verursacher, einen durch Schädlingsbefall morschen Holztram und gleich auch zwei weitere Balken entfernt", so Hansjörg Szepannek von der Diakonie, dem Betreiber der Schule.

Derzeit ist das Klassenzimmer natürlich nicht benutzbar, die 20 Schüler werden im Musikraum der Schule unterrichtet. Laut Statiker sind weitere Räumlichkeiten nicht betroffen. Vermutlich wird jetzt die gesamte Holzdecke - eine massive, tragende Betondecke liegt ja darüber - herausgerissen, um die Gefahr eines neuerlichen Einsturzes zu bannen. Das letzte Wort wird allerdings wohl das Denkmalamt haben, denn die Klasse liegt im denkmalgeschützten Teil des Klosters Harbach. Erst im Jahr 2010 war das Klassenzimmer für den Schulgebrauch generalsaniert worden - unter Aufsicht eines Statikers und Bausachverständigen.

Wilfried Krierer, Kärntner Krone

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